Zusammenfassung der Wärmelehre

Zusammenstellung der wichtigsten Fakten


Die Temperatur ist der Grundbegriff der Wärmelehre.

Formelzeichen: T
Einheit: °C (Grad Celsius) oder K (Kelvin)

Sie ist das objektive Maß für die Wärme einer Substanz, unabhängig von unserem Temperaturempfinden.

Alle Substanzen breiten sich bei Erwärmung aus. Gase nehmen an Druck oder Volumen zu, Flüssigkeiten und Festkörper steigern ihr Volumen.
Nur wenige Substanzen machen hier eine Ausnahme, z.B. Gummi oder Wasser.

Bei Feststoffen ist insbesondere auch ihre Längenänderung von Bedeutung.
Wärmeausdehnung

Das Thermometer dient zur Bestimmung desTemperaturwertes. Man verwendet üblicherweise
- Flüssigkeitsthermometer, die auf dem Effekt der Ausdehnung einer Flüssigkeit beruhen und
- elektrische und elektronische Thermometer, die auf der Veränderung von Spannungen bei Temperaturänderung beruhen.

Vor der Benutzung eines Thermometers muss geklärt werden, ob es für den zu erwartenden Temperaturbereich überhaupt geeignet ist.

In der Technik sind drei Temperaturskalen üblich:
- Die Celsiusskala beruht auf dem Schmelz- und Siedepunkt von Wasser, die bei 0°C bzw 100°C festgelegt werden.
- Die Kelvinskala hat die gleichen Temperaturabstände wie die Celsiusskala, beginnt aber bei der tiefstmöglichen Temperatur, dem sogenannten absoluten Nullpunkt, der bei -273°C liegt.
- Die Fahrenheitskala nutzt eine Kältemischung für den Nullpunkt und die Körpertemperatur des Menschen für den oberen Punkt von 96°F. Es ist eine aufwändige Umrechnung nötig, wenn man zur Celsius- oder Kelvinskala wechseln möchte.

Wärme wird immer vom wärmeren Gegenstand zum kälteren transportiert. Sie kann auf drei verschiedene Arten transportiert werden, nämlich durch
- Wärmestrahlung: Sie wird von dunklen Gegenständen besonders gut aufgenommen.
- Konvektion: Gas- und Flüssigkeitsströmungen, die durch die geringere Dichte der wärmeren Teile eines Gases oder einer Flüssigkeit verursacht werden.
- Wärmeleitung: Weitergabe der Wärmebewegung gegenseitige Anregung benachbarter Teilchen.

Während die meißten Substanzen dichter werden, wenn sie abkühlen kommt es bei Wasser zwischen 4°C und dem Gefrieren bei 0°C zu einer Dichteabnahme. Dies hat insbesondere folgende Auswirkungen:
- Wasser gefriert immer an der Oberfläche, während die tieferen Schichten z.B. eines Sees bei 4°C verbleiben.
- Wasser dehnt sich beim Gefrieren erheblich aus, so dass es im Winter zu Straßenschäden durch Eislinsen unter der Asphaltdecke kommt.

Man unterscheidet folgende drei Aggregatzustände und die dazugehörigen Übergänge:
Dreiecksdiagramm zu den Phasenübergängen


zurück home inhalt