Lösung: m-0032
Kraftmessungen
Versuch 1) Wiegen
Gegenstand |
Masse in kg |
Gewichtskraft in N (Newton) |
Brotbox |
0,4 |
4 |
Füller |
0,13 |
1,3 |
Turnschuh |
0,32 |
3,2 |
... |
... |
... |
Ergebnis: Die Gewichtskraft in N beträgt etwa das zehnfache der Masse in kg.
Auf dem Mond ist die Schwerkraft viel geringer. Daher würde das Federkraftmesser auch einen viel geringeren Wert anzeigen. Im Weltraum (in der Schwerelosigkeit) würde es sogar gar nichts anzeigen, obwohl eine Masse vorhanden ist.
Versuch 2)
mögliche Messwerte:
Phase |
Kraft in N |
Stehen |
800 |
Absprung |
1800 |
Sprung |
0 |
Landung |
1600 |
Stehen |
800 |
Die Sprungkraft ist die Differenz zwischen der Kraft beim Stehen und
beim Abspringen.
In diesem Fall beträgt sie 1000N.
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Versuch 3) Trägheit
Der Kraftmesser zeigt zunächst die einfache Gewichtskraft an. Beim Anheben
steigt die Kraft zunächst an, pendelt sich dann aber wieder auf der
Gewichtskraft ein. Beim Anhalten sinkt die Gewichtskraft kurz. Auch hier pendelt das Federkraftmesser kurz.
Die Masse verhält sich träge, weil sie sich zunächst "weigert" der Bewegung zu folgen.
Beim Anhalten beobachten wir wieder Trägheit, da die Masse sich weiterbewegen möchte.
Fazit
Jede Masse hat zwei Eigenschaften:
- die schwere Masse, die die Gewichtskraft bewirkt. In der Schwerelosigkeit ist sie nicht beobachtbar.
- die träge Masse, die sich bemerkbar macht, wenn mann eine Masse in Bewegung setzt oder abbremst. Sie ist auch in der Schwerelosigkeit beobachtbar.
Federkraftmesser funktionieren als Waage nur an der Erdoberfläche. Auf dem Mond würden sie falsche (zu geringe) Werte anzeigen, in der Schwerelosigkeit sogar gar nichts.
Andere Kräfte, z.B. Zugkräfte kann man aber trotzdem mit ihnen messen.
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